Meine Arbeitsweise

Dekor-Graphik Therapiepraxis Queiku-Wehrheim
Unser Körper arbeitet immer bestmöglich zu unseren Gunsten.

Jede Sekunde wird unser Gehirn über unser Nervensystem mit einer unvorstellbar großen Anzahl an Informationen versorgt. Informationen über den Zustand unseres Innenlebens wie auch Informationen darüber, was um uns herum vor sich geht. All diese Informationen werden verrechnet und unser Körper wird so organisiert, dass das, was wir leisten können und wollen, so gut wie möglich umgesetzt werden kann.

Wenn es zu körperlichen, seelischen oder geistigen Einschränkungen kommt, kann die Ursache dafür im Innen oder im Außen liegen. Die äußeren Gegebenheiten sind z.B die Familien, in die wir hineingeboren sind oder politische Systeme. Innere Faktoren sind unter anderem im Körper abgespeicherte Situationen, die wir zu dem Zeitpunkt, da sie stattgefunden haben, nicht verarbeiten konnten. Sie beeinflussen als Psychotraumata unsere Physiologie und  unsere Psychologie.

Wenn Sie sich in meine Hände begeben, müssen Sie nichts leisten. Es entsteht dadurch die Möglichkeit, sich an die "Unaufgeräumtheiten" zu begeben. Die Möglichkeit, über die Körperebene in Begleitung an alte Traumata heranzukommen. Das hört sich dramatisch an - tatsächlich ist es eher entspannend, da Ihr Körper das Tempo vorgibt. Durch dieses Vorgehen verändert sich Ihre Wahrnehmungsfähigkeit.

Sie nennen mir Ihr Anliegen, dann machen Sie es sich bequem. Ich gehe dann mit meinen Händen in Kontakt, nehme Tendenzen wahr und begleite das Gewebe in den Richtungen, die es aufnimmt. Dabei achte ich die Zeit, die es braucht. Gerne bleibe ich dabei nonverbal. Lockere Bekleidung behindert die Behandlung nicht - Sie brauchen sich also nicht auszuziehen.

 

Mein Behandlungsablauf

Begrüßung. Einleitung.

Wenn Sie zu mir kommen, werde ich Sie nach Ihrem Anliegen fragen oder danach, was Sie zur Zeit beschäftigt. Es kann auch sein, dass Sie kein konkretes Anliegen benennen können oder wollen - das ist auch in Ordnung.

Behandlung

Bei der eigentlichen Sitzung liegen Sie meist auf dem Rücken - jede andere für Sie angenehme Position ist auch möglich. Lockere und weiche Kleidung müssen Sie nicht ausziehen. Wenn Sie wegen eines körperlichen Symptoms kommen, gehe ich genau dort in Kontakt. Bei einem anderen Anliegen, schauen wir, welcher Körperbereich besonders präsent ist - dort beginnen wir. Die Kontaktaufnahme meiner Hände mit Ihrem Gewebe können Sie sich wie ein Verschmelzen vorstellen – das Gespür für die Übergänge verschwindet. Jetzt warte ich auf eine Reaktion, die sich mir als Richtungsbestreben des Gewebes zeigt. Ich "bleibe dran", wenn es in Bewegung kommt. Das Gewebe will sich dort verdichten, wo Schutz gebraucht wird. Vorhandene und entstehende Spannungen werden wertfrei von mir wahrgenommen - sie haben ihren Sinn.

Auswirkungen

Durch meinen Kontakt und das Begleiten von dem, was stattfindet, verstärkt sich der vom Körper organisierte Schutz für die Ursache ihrer Beschwerden - dadurch wird eine Lösung möglich. Manchmal kommt es zu einer Wärmeentwicklung, einem Pulsieren oder einem Gefühl des „Weitwerdens". Spannungen regulieren sich. Ihr Körper wird umfassender und vollständiger in Bewegungs- und Haltungsmuster einbezogen.

Wichtig zu wissen: Eine Festigkeit des Gewebes zeigt Schutzbedürftigkeit an, die nicht hinterfragt oder relativiert werden darf. Sie muss kompromisslos respektiert werden. Manchmal kann es auch zu einer leichten Schmerz- oder Spannungszunahme kommen. Das ist nicht negativ zu bewerten, denn es tut sich was.

Ausklang und Nachwirkung

Zum Abschluss der Behandlung fokussiere ich meine Konzentration zuweilen auf den Craniosacralen Rhythmus. Dieser Rhythmus entsteht durch die Produktion und Resorbtion des Gehirnwassers: durch den Wechsel der Zu- und Abnahme von Volumen. Dadurch kommen Sie wieder zurück in den Alltags-Modus. Dieser Rhyhtmus vermittelt Stabilität und lässt die Kraft, die in den physiologischen Vorgängen unseres Körpers liegt, fühlbar werden.

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